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Bombenfund Entschärfung läuft

Die Feuerwehr hatte zuvor einen Mann am Rhein gerettet. Er war etwa 100 Meter nördlich der Mülheimer Brücke gefunden worden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Entschärfung der Weltkriegsbombe konnte danach weiter gehen.


Die Evakuierung der Anwohner war bereits abgeschlossen. Unter anderem musste ein Seniorenheim und auch das 45-stöckige AXA-Hochhaus am Rheinufer geräumt werden.

Der Evakuierungsradius wurde mit 800 Metern sehr groß gewählt, weil der Blindgänger mit 1.000 Kilogramm besonders schwer ist.

Die Entschärfung der Bombe soll weitergehen, wenn der Rhein wieder frei ist. Die Mülheimer Brücke, die Boltenstern- und die Riehler Straße sowie das Niederländer Ufer sind weiter für den Verkehr zu sperren. Auch die Straßenbahnen 13 und 18 fahren vorübergehend nicht und der Schiffsverkehr auf dem Rhein ist angehalten.

Wegen der Bombenentschärfung ist im Zoo das Urwaldhaus, das Elefantenhaus und der Spielplatz seit 15.00 Uhr gesperrt.

Die 20-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg war gestern bei Bauarbeiten unterhalb der Mülheimer Brücke gefunden worden. (SR)

 

Anlaufstellen

Als Anlaufstelle steht linksrheinisch in Riehl die Turnhalle der Schule Esenbeckstraße/Ecke Brehmstraße zur Verfügung, rechtsrheinisch stehen Räumlichkeiten im und am Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2 bereit.

Außerdem können Sie sich bei Fragen bezüglich der Evakuierung an die Servicetelefone der Stadt unter der Nummer 0221 / 221-0 und des Ordnungsamts unter der Nummer 0221 / 221- 32000 wenden.

 

 


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