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Shopping Kritik an Streichung verkaufsoffener Sonntage

Der Einzelhandelsverband Köln kritisiert das wahrscheinliche Aus für viele verkaufsoffene Sonntage in den Kölner Außenbezirken.


Geschäftsführer Hamel sagte uns, durch die Streichung der verkaufsoffenen Sonntage würde der Handel gerade in den Bereichen belastet, in denen viele Geschäfte um ihre Existenz kämpfen müssten. Langfristig mache sich die Politik mitschuldig, wenn Geschäfte pleite gehen und das Leben in den Veedeln ärmer werde.


In vielen Kölner Außenbezirken wird es künftig deutlich weniger oder gar keine verkaufsoffenen Sonnntage mehr geben. Das geht aus einer Vorlage für die nächste Ratssitzung am kommenden Dienstag hervor.

Von ursprünglich mehr als 70 beantragten sogenannten Sonderöffnungstagen will die Stadt lediglich 45 bewilligen.

Die Entscheidung für die starken Abstriche fußt auf einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr, das die Regeln für die vor allem bei den Einzelhändlern begehrten Tage genauer benennt. Demnach müssen die Anlässe, aus denen sich die sonntäglichen Öffnungen ableiten, künftig bereits schon für sich genommen große Besucherzahlen erwarten lassen. Anlässe zu erfinden, um eine Rechtfertigung für eine Sonntagsöffnung herzustellen, reiche nicht aus.

Besonders bei vielen Interessengruppen in den Veedeln regt sich Widerstand gegen die neue Regelung. (Meldung vom 10.03.16/SR) 


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