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PlayStation VR feiert Geburtstag

Sonys Cyber-Brille "PlayStation VR" feiert Geburtstag: Vor einem Jahr ist das Virtual-Reality-Headset mit Titeln wie "Battlezone", "Rigs" und "Eve: Valkyrie" gestartet, später folgten reifere Spiele wie Cryteks "Robinson: The Journey", "Resident Evil 7" oder der Gamegun-Ego-Shooter "Farpoint". Inzwischen kommt das Zubehör auf eine Million verkaufte Exemplare: Eine Zahl, die sich zwar sehen lassen kann, laut dem jüngst aus dem Amt geschiedenen PlayStation-Chef Andrew House aber noch immer zu niedrig ist und vor allem an der schwachen Konkurrenz im VR-Segment liegt. Die einzigen ernstzunehmenden Mitbewerber - Oculus Rift und HTC Vice - kommen nur auf 300.000 beziehungsweise 500.000 verkaufte Einheiten, PlayStation VR hat also ohne große Anstrengung die Marktführerschaft übernommen.

Und das, obwohl sich der Software-Nachschub überwiegend aus Spielen von kleinen Independent-Studios zusammensetzt: Titel wie das ungewöhnliche VR-Bühnenstück "The Lost Bear", der Weltraum-Trip "The Solus Project" oder "Superhot" glänzen zwar durch großartige Ideen, aber als Hardware-Seller taugen sie nur bedingt. Doch Sony will am Medium VR festhalten - sowohl für die Plattform PlayStation als auch für die langfristige Konzernstrategie. Um die Ernsthaftigkeit des Vorhabens zu unterstreichen, hat man erst kürzlich ein neues und verbessertes Modell der VR-Brille angekündigt - HDR-Support und direkt ins Headset integrierte Kopfhörer inklusive. Jetzt hat der Hersteller außerdem das VR-affine Spieleprogramm für das auslaufende und das kommende Spielejahr präsentiert: Laut Sony sollen bis Ende 2018 über 60 Games für das Headset erscheinen - einige davon exklusiv.

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Zu den Highlights für 2017 zählen die exklusiven PS-VR-Versionen von "Doom" und "Skyrim", außerdem steht das ungewöhnliche Superhelden-Abenteuer "Megaton Rainfall" kurz vor seiner Veröffentlichung. 2018 folgt dann unter anderem "Golem", bei dem Spieler in die Rolle der aus der jüdischen Mythologie stammenden Kreatur schlüpfen, um gegen andere Golems anzutreten. Satirisch geht's dagegen in "The American Dream" zur Sache: Der Spieler besucht während der 50er-Jahre eine alternative Weltausstellung, auf der sämtliche Aufgaben durch Beschuss mit der Waffe gelöst werden - darunter eigentlich alltägliche und pazifistische Jobs wie Rasen-Mähen, Dosen-Öffnen oder Burger-Wenden. Ebenfalls kommendes Jahr steht die Veröffentlichung des Puzzle-lastigen Walking-Simulators "Xing: The Land Beyond" an - im dezent gruseligen "Torn" wiederum wird ein leerstehendes Haus in Augenschein genommen.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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