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YouTube: Untertitel gegen Fake News

Die Streaming-Plattform setzt auf Texteinblendungen bei bestimmten Videos

In den letzten Jahren hat eine regelrechte Flut von Verschwörungstheorien und Falschnachrichten die Netzwelt überschwemmt. Diese gibt es natürlich nicht nur in Text- oder Meme-Form. Auch Videoplattformen sind nicht sicher vor Fake News.

Nun kündigt YouTube in einem Blogbeitrag eine ganze Reihe von Neuerungen für seine Videoplattform an. Unter anderem wurde das Ranking-System überarbeitet. Es sollen den Nutzern also vor allem (Lokal-)Nachrichten aus "verlässlicher" Quelle präsentiert werden. Zudem werden bei Videos mit offensichtlichen Falschinformationen Texteinblendungen geschaltet, und zwar "zu einer kleinen Anzahl allgemein bekannter Themen, die schon häufig Gegenstand von Falschinformationen waren". YouTube führt als Beispiele die angeblich nie stattgefundene Mondlandung auf oder die Behauptung, der ehemalige US-Präsident Barak Obama sei nicht in den USA geboren.

Unter der Rubrik "Breaking News" werden außerdem Beiträge von Nachrichtenanbietern hervorgehoben, die live berichten. Der Bereich "Top News" enthält Videos aus qualitativ hochwertigen Nachrichtenquellen, wie etwa etablierte und seriöse TV-Sender. Die neuen Rubriken werden nach und nach weltweit eingeführt, zu Beginn sind 17 Länder dabei - Deutschland nicht. Wann die Neuerungen auch bei uns eingeführt werden, ist nicht bekannt.

Google spendierte schließlich noch die Summe von 25 Millionen US-Dollar für die Förderung von (Video-)Journalisten. Um den Journalismus auch im digitalen Zeitalter zu fördern, soll die "Google News Initiative" künftig einen Teil der Summe einsetzen, um Fachkompetenz und Innovation voranzubringen.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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