Die Entdeckung: " Der Tuppes vum Land"

Der Musikzug der "Ihrefelder Zigeuner" probt im Schlachthof in der Liebigstraße. Entsprechend gut abgehangen, also altbewährt, sind ihre Spielmannszug-Medleys mit Gesang. Das Ganze sieht bunt aus und klingt gut. Ein Treffer aus dem Veedels-Karneval.
Abräumer des Abends war Jörg Runge, "Dä
Tuppes vum Land". Er verschreibt sich dem schwierigen Genre
der rheinischen Reimrede und erledigt sich seiner Aufgabe mit
goßer Bravour. Standing Ovations waren der Lohn für seine
Mühe. Hören Sie hier Ausschnitte aus seiner Rede!
Die Gruppe "De Kroetsch" aus Eschweiler ist nach ein paar Jahren in der Versenkung zurückgekommen - in bunten Fräcken mit goldenen Schnallenschuhen wie aus dem Märchen. Ihre Lieder klingen nach Ohrenschmaus. Aber irgendwie kommen sie im Saal nicht so rüber - vielleicht fehlt ihnen einfach der Kölsche Stallgeruch.
Direkt danach kamen "De Labbese", die Hausband der Kajuja. Ihr Sound ist kompakt, und originell ist ihr frischer und hoher mehrstimmige Gesang. De Labbese haben viel Bühnenpräsenz, und wenn der Keyboarder ans Mikro tritt und vollen Einsatz zeigt, dann wird das Ganze auch noch lustig. Einzig das Lied auf "Dat letzte Kölsch" klingt am Anfang wie eine schwülstige Hymne. Danach wird es zum Glück flotter - viel Beifall.
Audio-Dateien
Jörg Runge, "Dä Tuppes vum Land": Ausschnitt aus seiner Reimrede bei der Kajuja
© Radio Köln
"Feuerwehrmann Kresse", das ist Klaus Bömeke in
Feuerwehrmontur mit Helm und auf Rollerskates.
Er spezialisiert sich im Wesentlichen auf Witze für
Damensitzungen und Witze für Herrensitzungen.
Ihr Niveau bewegt sich von harmlos bis unter der Gürtellinie,
wobei die Witze für die Mädchersitzung die besseren sind.








