Kindertanz, leise Töne, Kneipenkarneval

Dann wurde es lebendig auf der Bühne - drei
Kindertanzgruppen zogen auf: die "Rheinmatrosen",
"Kölsch Hänneschen" und "De
Höppemötzjer".
Die kleinen "Rheinmatrosen" tanzten zu zackiger
Marschmusik - entsprechend gardemäßig-erwachsen sah es
aus.
"Kölsch Hänneschen" hat einen jungen
Sänger, der live mit Orchester alte Kölsche Leeder singt.
Die Gruppe tanzt Ringelreihen und hüpft über die
Bühne - wie Kinder!
"De Höppemötzjer" machen per Ansage zuerst
Werbung in eigener Sache: "Bitte buchen Sie uns - mir all sin
Kölle!" Anschließend zeigen sie, dass auch schon
junge Jugendliche Hebefiguren schaffen. Die jungen
"Höppemötzjer" sahen am meisten nach einer
Tanzgruppe aus.
Neu im Stammtisch Kölner Karnevalisten nach drei Jahre "Lehrzeit" beim Literarischen Komitee sind "Knubbelefutz und Schmalbedaach", Renate Heymanns und Dieter Schmitz". Sie sind Künstler der leisen Töne. Jedes Jahr denken sie sich ein einzigartiges Programm mit neuen Liedern und Redeteilen aus, das verdient hohe Anerkennung. Nach einem Lied über das Leben eines Falters kamen sie zum "Püppchen"-Lied und ihrem vertrauten Spiel mit Hänneschen-Stockpuppen. Lustig war, wie die Puppen das Publikum beobachteten und live beschrieben.
"De Neppeser", das ist das Krätzchen-Trio mit
Bruno Praß, Peter Merheim und Reinhold Borowski. Man
könnte argwöhnen, sie stehen auf der Bühne, weil
zwei von ihnen im Stammtisch-Vorstand sind, aber weit gefehlt
dieses Jahr: nie waren die Lieder der "Neppeser"
lustiger. Ihr Lied "Wir sind die Schönsten hier"
erinnert an besten Kneipenkarneval!









