Sexy Sambatanz und der jecke "Knallkopp"

Im Mammutprogramm des Stammtischs mussten sich "Kölsch
Hänneschen" und "De Höppemötzjer" die Bühne
teilen. Es war ein krasser optischer Gegensatz: bei den einen sehen
alle verschieden aus, bei den anderen haben alle die normalen
Einheitskostüme.
Bei "Kölsch Hänneschen" ist jeder für sich ein
eigener Typus, und als einzige wird das "Bärbelchen"
hochgehoben. Sehr originell!
"De Höppemötzjer" haben in Andres Fensterer den am
professionellsten klingenden Ansager aller Kölner Tanzgruppen.
Für ihren sexy Sambatanz auf "Jo, die Mädche he us
Kölle" ernten sie Szenenapplaus. Und wenn die
"Höppemötzjer" zu dem Klassiker "Bei uns em Veedel"
tanzen, wird die Kölsche Seele angesprochen.
Souveräner denn je - das gilt für Dieter Röder, den "Knallkopp". Gnadenlos trocken und seelenruhig haut er eine Pointe nach der anderen über die Bühnenkante. Und er nimmt sich selbst auf die Schippe, wenn er durchs Mikro sagt, was er bei einem mittelprächtigen Witz auf einem Zettel notiert: "Kommt nicht an." Echt jeck, der "Knallkopp" für 2010! Dafür bekam er viel Beifall.
Wie "Knubbelefutz un Schmalbedaach" erlebten auch die Kölsche Bengels ihre Premiere beim Stammtisch nach drei Jahren beim Literarischen Komitee. Und auch sie haben sich gemacht. Sänger Alexander Barth tritt als echter Frontman auf und er hat sich gesanglich entwickelt. Allerdings: Beim Titel "Dat es krass" haben sich die Bengels von dem Hit "Life is life" inspirieren lassen.









