Prinzengarde: Ehrenamt prägt Karneval

"Mer dun et alles nur för Kölle" hat vor ein
paar Jahren Marita Köllner gesungen. Und die Prinzengarde
stimmt zu Beginn der Session 2010 in dieses Lied ein.
Präsident Kurt Stumpf sagte, "die Marke
"Karneval" lebt vom Ehrenamt. Und dieses Ehrenamt kommt
den Kölner Bürgern zugute."
Er spielte dabei auf den Einsatz der Prinzengarde beim
Rosenmontagszug an: über 100.000 € läßt sich
die Gesellschaft die Teilnahme kosten.
25.000 € fließen in die Kleiderkammer, eine neue Klima-
und Soundanlage für den Prinzengarde-Turm schlägt
ebenfalls zu Buche.
Ihren Gewinn erwirtschaftet sich die Prinzengarde durch den
Kartenverkauf für ihre neun Sitzungen und den Ball am
Karnevalssamstag im Gürzenich (Eintritt: 20 Euro) sowie durch
Spenden. Die größte Bar-Einzelspende habe sich im
abgelaufenen Jahr auf 60.000 € belaufen.
Das Corps à la Suite veranstaltet am 20. Januar den vornehmen
"Litewka-Abend" im Excelsior Ernst-Hotel - das
Spendenaufkommen daraus geht an die Aktion "Wir helfen
e.V." und an die Kinderkrebs-Abteilung der Kölner
Uniklinik.
Als "behutsame Innovation" wertet Stumpf, dass alle
Prinzengarde-Sitzungen, die während der Woche stattfinden, ab
2011 im Nonstop-Verfahren ohne Pause durchgezogen werden.
Kräftig unterstützt wird die GmbH des Karnevalsvereins
dabei von Mercedes Benz Köln: Fahrzeuge um Wert von 450.000
€ kutschieren die Prinzengardisten durch die Stadt - der
Präsident reist umweltbewusst in einer Hybrid-S-Klasse, das
Korps bei seinen 60 Aufzügen in 10 Kleinbussen à 9
Mann.
Die von der Prinzengarde gestellte Prinzenequipe selbst, die das
Kölner Dreigestirn begleitet, absolviert ihre 380 Auftritte in
FORD-Fahrzeugen des Festkomitees Kölner Karneval.










