Jan von Werth: Session kann kommen!

Drei verschieden Arten von Tanz bildeten den Rahmen für
nicht weniger als 45 Ehrungen und Beförderungen beim
Reiterkorps Jan von Werth.
Den Anfang machte wie immer die Kindertanzgruppe. Zu ihrem Lied
"Mir sin die Pänz vun Jan vun Werth", dem
Drittplazierten der Karnevalshitparade TOP JECK von Radio Köln
im letzten Jahr, singen sie, tanzen sie, schlagen Räder,
reiten auf Stockpferdchen und klatschen in die Hände -
Begeisterung pur!
Da Jan von Werth-Präsident Jürgen Blum am Ende der
Session von Bord geht, wollte er sich bei seinen Kollegen von den
anderen Traditionscorps mit Nachdruck in Erinnerung bringen, so
könnte man es deuten: alle wurden zu Rittmeistern der Reserve
des Reiterkorps ernannt. Mit einer Ausnahme: Didi Broicher von der
Nippeser Bürgerwehr wurde nicht geehrt, weil er noch keine
Zeit gehabt habe, sich im Amt zu bewähren. Und einer hat
gefehlt: Ehrengarde-Präsident Frank Remagen.
Das Jan und Griet-Paar dieses Jahr sind Dr. med. Axel Unruh und
Annette Assmann - zwei waschechte "Imis", die aber
Köln wie ein Schwamm in sich aufgesogen haben, wie es scheint:
sie singen lauthals alle Kölschen Lieder mit und sprechen ihr
Motto akzentfrei op Kölsch.
Die zweite Tanzabteilung kam vom Korps plus Tanzpaar. Kathrin
Arnold und Christian Bergsch tanzen ganz sattelfest, und besonders
beeindruckend war der Säbeltanz des Reiterkorps. Das Lied dazu
sprach für sich: "Mir sin Kölsche Junge - wie
d'r Jan vun Werth."
10 Vereidigungen von neuen Mitgliedern und die Vorstellung von 17
Hospitanten folgten, ehe die Herren große Augen bekamen: die
11 Damen der Vauth Dance Company mischten den Gürzenich
mächtig auf.
Hübsch anzusehen und mit originellen Tanzchoreographien! Mit
Karneval hat das weniger zu tun, dafür sind sie den Herren
eine Augenweide.
Ein entspannter Korpsappell ging zu Ende - die Session kann kommen!









