
Es war in Köln mittlerweile die 15. Demo dieser Art. Die Demosprecher verschiedener Kölner Schulen hatten dabei auch ganz konkrete Vorstellungen, was besser werden soll und jetzt passieren sollte. Sie fordern, auf erneuerbare Energien umzusteigen, einen kostenlosen ÖPNV und die Klimaziele aus Paris einzuhalten, wozu gehört, die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad zu begrenzen.
Grüne unterstützen die Demos
Die Kölner Grünen unterstützen die Schüler in ihrem Vorgehen.
Es sei völlig richtig, dass die Schüler die Demos nicht während der unterrichtsfreien Zeit abhalten, sondern Regeln brechen und Sanktionen in Kauf nehmen. Sie hätten erkannt, dass sie sonst nicht halb so viel Aufmerksamkeit bekommen würden, heißt es von den Kölner Grünen. Seit Wochen lassen junge Menschen freitags den Unterricht ausfallen, um zu demonstrieren.
Die „Fridays for Future“-Demos, die auf die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg zurück gehen, sind umstritten, weil die Schüler während der Schulzeit auf die Straße gehen.
An dem weltweiten Aufruf in der vergangenen Woche hatten sich Schüler in über 100 Ländern beteiligt. Allein in Köln waren rund 10.000 Teilnehmer unterwegs.