Anzeige
1.FC Köln legt Einspruch gegen FIFA-Urteil ein
© Radio Köln/Verhoeven
Teilen:

1.FC Köln legt Einspruch gegen FIFA-Urteil ein

(PR|Symbolbild) Der 1. FC Köln ist vom Urteil der FIFA und der damit verbundenen Transfersperre völlig überrascht worden. Das hat Geschäftsführer Christian Keller Donnerstagmittag erläutert. 

Veröffentlicht:

Anzeige

Das Urteil sei eine Farce und absurd, sagte Keller. Man werde deshalb so schnell wie möglich Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen. Außerdem beantrage man eine Aussetzung der Strafe bis zum endgültigen Urteil.

„In dem Urteil steht auch nicht drin, dass der 1. FC Köln den Spieler zum Vertragsbruch angestiftet hat. Dort steht drin, dass wir nicht beweisen konnten, dass wir ihn nicht angestiftet haben. Das ist ein massiver Unterschied. Aber das nennt sich umgekehrte Beweislast, und sowas wird es in Deutschland nicht geben. Da muss nämlich der Kläger beweisen, dass was falsch gelaufen ist.“

Man habe dennoch genügend Beweise vorgebracht, die die Vorwürfe widerlegen würden, so Keller weiter. Laut der FIFA soll der 1. FC Köln im vergangenen Jahr den Jugendspieler Jaka Cuber Potocnik zum Vertragsbruch bei dessen damaligen Verein Olimpija Ljubiljana angestiftet haben. Wenig später war Potocnik nach Köln gewechselt. Als Strafe darf der 1. FC Köln in den kommenden beiden Transferperioden keine neuen Spieler verpflichten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige