
244 Corona-Fälle in Köln
(SB/FW | Symbolbild ) In Köln sind aktuell drei Menschen so schwer durch das Coronavirus erkrankt, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Vier weitere sind weniger stark erkrankt aber auch im Krankenhaus. Die Zahl der positiv getesteten Kölner ist drastisch angestiegen – auf 244 Fälle. Das hat die Stadt Köln am Sonntagnachmittag bekannt gegeben.
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Veranstaltungen bis zum 10. April verboten
Währenddessen hat die Landesregierung am Sonntag beschlossen, nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land einzustellen. So müssen ab Montag in Köln auch alle sogenannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.
Weitere Einschränkungen ab Dienstag
Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt.
Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.
Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-Malls“ oder „Factory-Outlets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt, um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler während der Schulschließungen hier in größeren Gruppen versammeln.
Die Stadt hat wegen der Corona Krise alle Veranstaltungen bis zum 10. April verboten. Darunter fallen auch Gottesdienste.
Stephan Keller, Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabes sagte, damit wolle man die Ausbreitung des Virus verlangsamen und gefährdete Menschen schützen. Restaurants oder die Veedelskneipe mit Essensangebot seien nicht betroffen und dürften als Teil der Grundversorgung ganz normal aufmachen.
Aktuell keine Versorgungsengpässe befürchtet
Andere Geschäfte wie Einzelhandel und Lebensmittelgeschäfte seien sowieso nicht betroffen. Niemand müsse sich Sorgen machen, dass er jetzt keine Lebensmittel, Kleidung oder andere Sachen mehr kaufen könne. Für Hamsterkäufe gebe es keinen Anlass, so Keller.
Kölns Oberbürgermeisterin Reker erklärte, es gehe jetzt darum als Gesellschaft zu handeln. Die Kölnerinnen und Kölner würden besonders in schweren Zeiten zusammenhalten; das gelte es jetzt zu beweisen. Sie sei optimistisch, dass Köln die Krise gut meistern werde.
Am Montag kommt der Krisenstab der Stadt Köln turnusmäßig erneut zusammen.