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400 Menschen sehen Missbrauchsgutachten ein
© Radio Köln/ Waltel
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400 Menschen sehen Missbrauchsgutachten ein

(RO|Symbolbild) Eine Woche war es öffentlich einsehbar und das haben eine Menge Menschen auch genutzt. Die Rede ist vom bis dahin unter Verschluss gehaltenen ersten Missbrauchsgutachten des Kölner Erzbistums. Knapp 400 Interessierte hätten das Angebot genutzt, teilte das Erzbistum am Donnerstag mit.

Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021 16:53

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Insgesamt 382 Personen seien dafür ins Maternushaus gekommen und hätten Einsicht genommen, so das Erzbistum. Darunter Missbrauchsopfer, Journalistinnen und Journalisten und andere Interessierte. Um das Gutachten hatte es im Vorfeld viel Unruhe gegeben. Denn Kardinal Woelki hatte es wegen rechtlicher Bedenken zunächst zurückgehalten und ein zweites Gutachten bei einer anderen Kanzlei in Auftrag gegeben. Nun hätten viele die Gelegenheit genutzt um beide Gutachten zu vergleichen. Beide Gutachten sehen unter anderem Pflichtverletzungen bei dem früheren Kölner Kardinal Meisner und dem Hamburger Erzbischof Heße.

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