
773 Inifizierte: Treffen mit mehr als zwei Personen verboten
(DA) Schon drei Personen sind zu viel: Die Stadt Köln appelliert noch einmal an die Vernunft aller Kölnerinnen und Kölner. Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen außerhalb der engeren Familie werden nicht mehr toleriert.
Veröffentlicht:
Das Ordnungsamt werde weiter einschreiten. Nachdem der Krisenstab der Stadt am Freitag turnusmäßig getagt hat, war auch aus diesen Kreisen zu hören: entscheidend ist was die nächsten Tage passiert. Halten sich nicht alle an die Verbote, wird der Krisenstab am Sonntag über Ausgangssperren für Köln beraten. Unabhängig davon was die Bundesregierung am Sonntagabend entscheiden wird.
Anders als in anderen Kommunen, hat Köln am Freitag jedoch keine neuen Maßnahmen beschlossen.
Kölner sollen eine Chance bekommen, die Maßnahmen und Regeln einzuhalten, deshalb haben die Verantwortlichen von einer Verschärfung der Erlasse, zum Beispiel was eine Ausgangsbeschränkung angeht, verzichtet.
Viele Sachen wie das Schließen von Restaurants oder das Verbot von größeren Gruppen auf der Straße gelten in Köln bereits teils seit einigen Tagen. Das soll also erstmal wirken.
Die letzte Nacht sei in Sachen Partys und Ansammlungen schon deutlich ruhiger geworden. Aus Teilnehmerkreisen heißt es aber auch: entscheidend sei was in den nächsten Tagen passieren wird.
Der aktuelle Stand
Sieben Menschen in Köln, die infiziert sind, geht es so schlecht, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Bei dreien ist der Zustand weiterhin kritisch. Insgesamt werden wegen Covid-19 aktuell elf Kölner in einer Klinik behandelt. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg am Freitagnachmittag auf 679. Damit steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle weiter kontinuierlich an. Über 1.500 Kölner müssen aktuell in Quarantäne leben, erst elf Menschen konnten bisher aus der Isolation entlassen werden.