
Weitere vier Prozent haben ihr eigentliches Ziel nicht erreicht, weil sie vorzeitig gewendet haben. Das teilt die Stadt Köln auf Anfrage der FDP dem Verkehrsausschuss mit. Die FDP wollte wissen, wie viele Ausfälle es bei der KVB im vergangenen Jahr gegeben hat. Zusammen mit dem Busverkehr seien 165.000 Fahrten ausgefallen, jedoch waren die Ausfälle im Busverkehr der KVB geringer. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Christian Beese, sagt es seien "absurd hohe Zahlen" und verlangt von der KVB ein umfassendes Maßnahmenpaket statt weiter ein Bremsklotz für die Verkehrswende zu sein. Nach Angaben der Stadt waren auch andere deutsche Großstädte von Ausfällen bei den städtischen Verkehrsunternehmen betroffen. Allerdings weniger stark als Köln. Die U-Bahnen in Hamburg, Berlin und München etwa seien vergangenes Jahr gar nicht von geplanten Ausfällen betroffen gewesen.