
Straßen entlang von Wiesen, an noch nicht abgeernteten Maisfeldern und in Wäldern seien hier besonders gefährdet. Wildunfälle kämen oft in der Dämmerung vor, also dann, wenn sich Wildtiere auf Nahrungssuche begeben. Nach der Zeitumstellung am Sonntag (29.10.) fällt die Dämmerung morgens und abends in den Berufsverkehr. Der ADAC rät Verkehrsteilnehmenden zu Aufmerksamkeit und auch wenn Tiere vermeintlich ruhig am Straßenrand stehen, nicht schnell an ihnen vorbei zu fahren. Wenn die Tiere Angst haben und geblendet werden, komme es vor, dass sie plötzlich doch auf die Straße rennen. Lässt sich ein Zusammenstoß nicht vermeiden, rät der ADAC dazu, nicht unkontrolliert auszuweichen. Bei einer Vollbremsung und Kollision sei das Verletzungsrisiko geringer als bei einem missglückten Ausweichmanöver.