
ADFC kritisiert unsichere Fahrrad-Verkehrsführung
(PW) Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Köln kritisiert, dass das Radfahren in Köln an vielen Baustellen unnötig gefährlich sei. Die Verkehrsführung sei in vielen Fällen nicht klar genug, auch an einer Baustelle auf den Ringen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2020 13:53
Vor dem ehemaligen Capitol werden die Radfahrer zunächst auf die Fahrbahn und dann wieder zurück auf den eigentlichen Fahrradweg geführt. Problem dabei ist, dass die Radfahrer beim Weg zurück auf den Fahrradweg direkt auf Autos treffen, die aus einer Hauseinfahrt kommen. Christian Hölzel vom ADFC hat deshalb für diese Baustelle klare Forderungen:
„Wir fordern, dass der Radverkehr auf der gesamten rechten Spur bis zur Kreuzung Friesenplatz geführt wird. Es gibt ein Parkverbot vor der Hauseinfahrt, da fordern wir von der Verwaltung, das so abzusperren, dass dort keine Fahrzeuge mehr stehen können. Da geht es um drei Parkplätze, die eben verhindern, dass man zwischen Hauseinfahrt und Fahrbahn eine ordentliche Sichtbeziehung hat.“
Von der Stadt heißt es, die Markierungen und die damit verbundene Verkehrsführung sei nur eine Option. Die Fahrradfahrer dürften auch auf der Straße bis zur Kreuzung Friesenplatz fahren. Im Rahmen der geplanten Umgestaltung der Ringe sei später vorgesehen, dass eine Fahrspur zur Fahrradspur wird.
