
Adventsgeschäft bleibt enttäuschend
(PR|Symbolbild) Shoppen als patriotische Aufgabe - Bundeswirtschaftsminister Altmaier hatte vor wenigen Wochen an die Menschen appelliert, den stationären Einzelhandel auch in der Corona-Krise zu unterstützen, damit die Innenstädte nicht veröden. Geholfen hat sein Appell offenbar nicht. Laut dem Kölner Handelsverband war auch das zweite Adventswochenende ein Reinfall für die Geschäfte bei uns.
Veröffentlicht: Montag, 07.12.2020 15:31
Auch wenn die Schildergasse zeitweise zu den am stärksten frequentierten Fußgängerzonen in ganz Deutschland gehörte, bleiben die Käufe in den Geschäften mehr als zurückhaltend, sagt der Handelsverband. 93 Prozent der befragten Händler hätten zurückgespiegelt, dass sie an diesem zweiten Adventswochenende einen sehr viel niedrigeren Umsatz gemacht hätten als im Vorjahr. Die große Angst der Händler ist, dass die Käufer dauerhaft ans Internet verloren gehen. Das würde die Innenstadt in Zukunft massiv verändern.