
Ärger zwischen Hausärzteverband und Apotheken
(RO|Symbolbild) Von Oktober bis Dezember ist die ideale Zeit um sich gegen Grippe impfen zu lassen. Doch der Impfstoff könnte knapp werden. Der Hausärzteverband Nordrhein kritisiert jetzt die Apotheken. Sie würden mit eigenen Impfangeboten ihre Kernaufgabe verlassen.
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Die Kölner Hausärztinnen und -ärzte sind verärgert. Es hätten alle deutlich mehr Grippeimpfstoff bestellt, weil sie wegen der Corona-Pandemie mit einer höheren Nachfrage gerechnet hatten. Die Anfragen der Patientinnen und Patienten hätte dies bestätigt. Verursacher für die Knappheit seien die Apotheken. Sie würden für ihre Angebote oft auf Impfstoff zurückgreifen, der für die Arztpraxen vorgesehen sei. Für das Impfen, so der Vorsitzende der Hausärztinnen und Hausärzte, fehle den meisten Apothekerinnen und Apothekern die entsprechende ärztliche Aus- und Weiterbildung.