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Ärzteverband Nordrhein kritisiert das Impfen in Apotheken
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Ärzteverband Nordrhein kritisiert das Impfen in Apotheken

(DD|Symbolbild) „Nein“ zum Impfen in Apotheken – das sagt der Ärzteverband Nordrhein in Köln. Weil nur eine begrenzte Menge Impfstoff an Ärztinnen und Ärzte ausgeliefert wird, müssen ständig Termine verschoben werden. Und das oft sehr kurzfristig. Das sorgt für Ärger bei den Ärztinnen und Ärzten hier bei uns.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.12.2021 05:58

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Nicht mehr Impfstellen, sondern bessere Impfstofflieferungen - darauf komme es laut Ärzteverband an. 

Die Kritik richtet sich dabei vor allem an die Politik. Das Problem: der Bund rationiere die Impfstoffmengen. Der Vorschlag, das Impfen unter anderem auf die Apotheken auszuweiten, sei ein Schlag ins Gesicht für alle Praxen und Impfzentren, so der Ärzteverband. Sie sollten bei der Bestellung und Belieferung Vorrang haben, denn die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte seien die Krisenmanager der Pandemie. Von über 10,4 Millionen Booster-Impfungen seien 7,5 Millionen in den Praxen erfolgt.

Aktuell werden täglich mehr als 800.000 Impfungen in den Praxen verabreicht. Damit das so bleibt, müssen Praxen über Impfstoffmengen frei und kurzfristig verfügen können.

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