
AfD-naher Demozug scheitert an tausenden Gegendemonstranten
Zum Tag der Deutschen Einheit hatte das AfD-nahe Bündnis „Köln steht auf“ zu einem Gedenkzug in der Südstadt aufgerufen. Angemeldet waren 200 Leute, gekommen sind laut Polizei gerade mal 20 bis 30. Ganz anders sah es bei den Gegendemos aus: Die Polizei spricht von einer hohen vierstelligen Teilnehmerzahl.
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Der Gedenkzug aus der Rechtenszene startete mit Verspätung erst gegen 16 Uhr und kam nur ein paar Meter weit. Die Gegendemonstranten hatten die Severinstraße, teilweise auch mit Autos, blockiert, so dass kein Durchkommen möglich war. Zwischenzeitlich war die kleine Gruppe komplett eingekesselt. Am Ende wurde der Aufzug abgebrochen, die Abschlusskundgebung fand stattdessen am Chlodwigplatz unter lauten Rufen der Gegendemos statt. Laut Polizei verlief der Tag insgesamt friedlich. Während der Demos waren die Zufahrten zum Chlodwigplatz gesperrt. (CK)