
Aktionen gegen Hells Angels und Bandidos soll weitergehen
(PR) Die Polizei will ihren Sondereinsatz gegen Rocker im Großraum Köln weiterführen. Weil es Anfang Januar eskalierende Gewalt und Schießereien auf offener Strasse in Köln gab, hatte Polizeipräsident Uwe Jacob ein hartes Vorgehen gegen Hells Angels und Bandidos angekündigt.
Veröffentlicht: Montag, 01.04.2019 05:06
Seitdem hat es zahlreiche Einsätze und Razzien auch zusammen mit Zoll und Ordnungsamt in der Region gegeben.
Über 2.200 Personen wurden kontrolliert, 55 als Szenetreffpunkte bekannte Gaststätten durchsucht. Insgesamt hat die Polizei bislang sechs Personen festgenommen, allerdings gelten nur zwei von ihnen auch als Rocker. Bei den Durchsuchungen hat die Polizei zahlreiche Waffen aus dem Verkehr gezogen: Alleine vier scharfe Schusswaffen, mehrere Schreckschusspistolen sowie viele Messer und Elektroschocker.
Der Kampf gegen Rockerkriminalität werde die Kölner Polizei auch weiterhin beschäftigen, heißt es.