
Betroffen war die Aachener Straße stadtauswärts unmittelbar vor dem Gürtel. Die Polizei war nach kurzer Zeit vor Ort. Sie hat drei Aktivistinnen und Aktivisten zügig von der Straße geholt, die sich nicht festgeklebt hatten. So war zumindest eine Spur stadtauswärts wieder befahrbar. Die Polizei leitete den Verkehr über die Oskar-Jäger-Straße um. Gegen 11 Uhr waren auch die verbliebenen Aktivistinnen und Aktivisten runter von der Straße.
Hinter der Aktion steckt auch dieses Mal die Gruppierung Letzte Generation, die auch für die vergangenen Klebe-Aktionen in der Stadt verantwortlich war. Aktivistinnen und Aktivisten hielten gelbe Kreuze vor sich. Sie sind als Zeichen gegen den Abriss des Braunkohledorfes Lützerath bekannt geworden. In einer Mitteilung kritisiert die Gruppierung den "Kohlekompromiss" der Regierung. Das Ende der Braunkohleverstromung 2030 käme zu spät, um die Klimaziele zu erreichen.
Zuletzt hatten sich am Dienstag sechs Aktivistinnen und Aktivisten in Junkersdorf auf die Aachener Straße geklebt. Es kam zu Behinderungen im Berufsverkehr.



