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Angst um die Arbeitsplätze bei Radeberger Gruppe
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Angst um die Arbeitsplätze bei Radeberger Gruppe

(MF) Nach der Bekanntgabe einer Kooperation zwischen Radeberger und der Cölner Hofbrau Früh gibt es erste Reaktionen.

Veröffentlicht: Samstag, 13.04.2019 07:07

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Die etwa 100 Kölner Beschäftigten der Radeberger Gruppe reagieren mit unguten Gefühlen auf diese Entscheidung, erklärt Manja Wiesner von der NGG im Radio Köln Interview.

Wir befürchten konkret, dass 100 Familien von einer Betriebsschließung betroffen wären. Und dass 100 Familien in die Osterferien mit Zukunftsängsten geschickt werden und nicht genau wissen, wie es weitergehen wird. Wie lange sie noch in Mülheim ihren Beruf ausüben können und dort zur Schicht gehen, wissen wir alles nicht. Und was wir als Gewerkschaft natürlich auch sehen, ist wieder eine Kölschbrauerei weniger in der Stadt.


Weiter fordert Wiesner von der Radeberger Gruppe, die Zukunftsängste der Beschäftigten ernst zu nehmen und Sicherheiten zu geben. Sion-, Gilden-, und Dom Kölsch sollen nur noch bis Ende nächsten Jahres am bisherigen Standort im Haus Kölscher Brautradition in Mülheim gebraut werden. Die Produktion der Kölsch-Marken, die zur Radeberger Gruppe gehören, soll schrittweise von der Bergisch Gladbacher Straße in den Kölner Norden verlagert werden. Und zwar an den Brauereistandort von Früh Kölsch in Feldkassel. 

Manja Wiesner erklärt weiter, dass die Kölner sehr stolz auf ihr eigenes Bier und ihre Traditionen sind. Für sie stellt sich die Frage, ob Köln beliebig wird, wenn es weniger Braustätten und damit verbunden weniger Unterscheidbarkeit zu anderen deutschen Städten gibt.

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