
Anschuldigung von Teilnehmerin nach illegalem Rave
(DD|KU|Symbolbild) Die illegale Rave-Party in Humboldt/Gremberg beschäftigt immer noch die Kölner Polizei. Weil ersten Erkenntnissen zufolge offenbar ein Stromgenerator in einem geschlossenen Raum betrieben wurde, kamen 18 Gäste der Party mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein Krankenhaus.
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Jeder wisse, dass ein Dieselgenerator auf keinen Fall drinnen stehen dürfe, besonders weil es keine Fenster gab, sagt die Frau. Sie will anonym bleiben. Die Veranstalter, die den Secret Rave am Wochenende organisiert hatten, seien schon öfter negativ aufgefallen, sagt sie.
Ein Freund habe den Veranstalter noch aufgefordert zu unterbrechen, damit der Generator nach draußen gestellt werden könne. Die Party lief aber trotzdem weiter. Es gäbe kein Kabel, das lang genug sei, sei die Antwort gewesen. Die Frau hofft, dass die Veranstalter bestraft werden. Diese hätten fahrlässig und geldgeil gehandelt, sagte sie im Radio Köln Interview.
Wer der Veranstalter der Rave-Party in einer alten Befestigungsanlage war, ist aktuell noch unklar. Die Ermittlungen der Kölner Polizei laufen weiter.
Als die Einsatzkräfte die illegale Party in der Nacht zu Samstag aufgelöst und das Gebäude geräumt hatten, waren einige Gäste geflüchtet. Andere hätten angekündigt, weiterfeiern zu wollen. Die Beamtinnen und Beamten haben daraufhin einschlägige Locations abgesucht, allerdings ohne Erfolg. Feuerwehr und Stadt appellieren nach wie vor an alle Partygäste, sich dringend ärztlich untersuchen zu lassen, wenn man sich unwohl oder benommen fühlt. Auch Tage später ist das noch sinnvoll.