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Anwohner klagen gegen Polizeikameras in Köln
© Radio Köln/ Waltel
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Anwohner klagen gegen Polizeikameras in Köln

(PR|Symbolbild) Für die einen ist es ein gutes Mittel für mehr Sicherheit in der Stadt, die anderen befürchten dadurch eine Bedrohung ihrer Privatsphäre. Die Rede ist von Videoüberwachung der Polizei. Donnerstag verhandelt das Kölner Verwaltungsgericht dazu, weil Bürger Klagen eingereicht haben.  



Veröffentlicht: Mittwoch, 27.11.2024 18:17

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Sieben Orte bei uns in der Stadt werden aktuell mit 106 Kameras von der Polizei beobachtet: Dom/Hbf., Ringe, Breslauer Platz, Ebertplatz, Neumarkt, Wiener Platz und Kalk und das sieben Tage der Woche, 24 Stunden am Tag. Dadurch werden laut Polizei Straftaten schneller aufgeklärt. Erst vergangene Woche hatte die Videoüberwachung in Mülheim zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger am Wiener Platz aufgezeichnet, so dass die Polizeileitstelle die Einsatzkräfte direkt zu ihnen führen konnte. Die Kläger sehen aber vor allem ihre Privatsphäre verletzt. Sie haben teilweise das Gefühl der totalen Überwachung und fordern eine komplette Einstellung der Videoüberwachung in der Stadt, mindestens aber, dass die Daten nicht immer gespeichert werden.  


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