
ASS: Anonyme Hilfe nach sexualisierter Gewalt
(PW|Symbolbild) Zweimal im Monat meldet sich statistisch gesehen eine vergewaltigte Frau in einem Kölner Krankenhaus, um sich anonym helfen zu lassen. Seit 10 Jahren gibt es auch in Köln die Möglichkeit der ASS, der anonymen Spurensicherung für Opfer von sexualisierter Gewalt.
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Die ASS soll Opfern von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt die Möglichkeit geben, zuerst in Ruhe und Anonymität Beweisspuren für mögliche Gerichtsverhandlungen sichern zu lassen, um dann in Ruhe zu überlegen, ob es später eine Anzeige geben soll. Denn viele Opfer trauen sich zunächst nicht, sich mit ihren Erlebnissen an Dritte oder die Polizei zu wenden. Die Beweismittel können dann bis zu 20 Jahren lang aufbewahrt werden. Je drei Krankenhäuser links- und rechtsrheinisch bieten die ASS für Opfer an. Für Männer geht das allerdings nur im Krankenhaus Weyertal.
Infos und alle Links und Kontakte zum ASS Netzwerk, den Kliniken und Hilfsangeboten findet ihr auf der Internetseite des Netzwerkes.