
Auch Parteien uneins
(GL) Nachdem sich Stadt und Bezirksregierung Köln völlig uneins sind bei der Frage, ob der Abbruch des Besetzungsverfahrens zur Nachfolge von Schuldezernentin Klein rechtens war oder nicht, haben sich jetzt auch die Kölner Parteien zu Wort gemeldet. CDU und FDP teilen dabei die Einschätzung der Stadt, dass der Abbruch des Verfahrens völlig gerechtfertigt war.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.03.2019 06:02
CDU Fraktionschef Petelkau hegt darüber hinaus Zweifel an der Unbefangenheit von Regierungspräsidentin Walsken als, so wörtlich, "Sozialdemokratin und potentielle Oberbürgermeisterin-Kandidatin". SPD und Linke stehen dagegen hinter der Auffassung der Bezirksregierung. SPD-Fraktionschef Christian Joisten ließ sich mit den Worten zitieren, die Oberbürgermeisterin habe mit ihrem eigenmächtigen Vorgehen der Stadt großen Schaden zugefügt. Ziel müsse es sein, diesen Schaden so klein wie möglich zu halten. Die SPD schlägt eine Sondersitzung des Stadtrats vor.