
Aufarbeitungskommission will Austausch mit Betroffenen
(KU|Symbolbild) Die Unabhängige Aufarbeitungskommission für das Erzbistum Köln will sicherstellen, dass die Perspektive der Betroffenen von sexualisierter Gewalt im Erzbistum bei ihrer Arbeit eine zentrale Rolle spielt. Das hat die Kommission in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.
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Noch in diesem Jahr will sich die Unabhängige Aufarbeitungskommission zum ersten Mal mit Betroffenen und Experten austauschen, die auch aus dem nicht-kirchlichen Bereich kommen. Gemeinsam wolle man die Herausforderungen der Aufarbeitung thematisieren, heißt es. Im nächsten Jahr soll es dann eine größere Veranstaltung u.a. mit den Betroffenenbeiräten und -initiativen geben. Die Unabhängige Kommission hatte sich im Juni gegründet - mit dem Ziel, die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Erzbistum weiter voranzutreiben. Das Gremium an sich gilt allerdings auch als umstritten, denn die Mehrzahl der Mitglieder wurde von Kardinal Woelki ernannt.