
Auffällige Blutproben nach Chempark-Explosion
(PR) Nach der verheerenden Explosion im Chempark Leverkusen wurden bei Einsatzkräften jetzt gefährliche Stoffe im Blut nachgewiesen. Wie der Chempark-Betreiber Currenta mitteilt, sei eine - wenn auch geringe - Belastung mit chemischen Stoffen bei 55 von rund 460 Einsatzkräften festgestellt worden.
Veröffentlicht: Freitag, 27.08.2021 13:03
Die Konzentration der Schadstoffe im Blut sei aber sehr gering, so ein Professor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uni Erlangen. Im Vergleich zu am Arbeitsplatz üblichen Belastungen seien die gefundenen Werte zwar hoch, die zulässigen Grenzwerte basierten aber auf einer dauerhaften Belastung. Bei Currenta gehe es um ein einmaliges Ereignis, daher seien die Ergebnisse anders zu bewerten, sagt der Experte.