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Auffallend viele RSV-Infektionen bei Kindern
© Radio Köln/ Waltel
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Auffallend viele RSV-Infektionen bei Kindern

(KU|Symbolbild) Sowohl das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße als auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln schlagen Alarm: Das sogenannte RS-Virus, eine Atemwegserkrankung, befällt aktuell ungewöhnlich viele Kinder und sorgt für eine angespannte Lage.

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Die Kinder- und Jugendarztpraxen sehen die Versorgung der Kinder ernsthaft bedroht. Auch einer Sprecherin des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße bestätigt auf Radio Köln-Anfrage: Es gibt aktuell ungewöhnlich viele RSV-Infektionen. Außerdem würde das Virus nicht mehr nur Neugeborene ins Krankenhaus bringen, sondern es gebe auch bei 2- bis 3-Jährigen schwere Verläufe. Dadurch gebe es lange Wartezeiten, OPs müssten verschoben werden und manche Kinder würden in andere Krankenhäuser verlegt. Laut dem Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte trägt aber auch die Politik Schuld daran: Es fehle in den Krankenhäusern an Geld und Betten - das hätte Auswirkung auf die Kinderarztpraxen.

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