
Aufgrabungen sollen Verdacht auf Blindgänger klären
(RO|Symbolbild) In Merheim prüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst heute Morgen, ob es dort tatsächlich einen Blindgänger aus dem Weltkrieg gibt. Sondierungen hatten im Vorfeld den Verdacht bestätigt. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 10 Prozent. Weil die Kliniken dort auch betroffen sein könnten, hat die Stadt schon vor einigen Tagen mit den Vorbereitungen begonnen. Deswegen ist seit Donnerstag auch schon ein Parkplatz gesperrt und zusätzliche Halteverbote wurden eingerichtet.
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Spätestens im Laufe des Vormittags soll klar sein, ob tatsächlich ein zündfähiger Blindgänger gefunden wurde. Dann würde der Gefahren- und Evakuierungsbereich festgelegt, dieser richtet sich nach der möglichen Sprengkraft des Blindgängers. Vorsichtshalber und um Zeit zu sparen hat die Stadt Überseecontainer befüllen lassen, die Menschen und Gebäude um einen möglichen Fundort schützen sollen. Sollte eine Evakuierung der Klinik Merheim und der LVR-Klinik nötig sein, würden das Klinikgelände und umliegende Straßen für den Transport von Patientinnen und Patienten gesperrt. Die Kliniken bitten darum, für Freitag keine Besuche einzuplanen.