
„Aufstand der Unsichtbaren“: Gebäudereiniger streiken zwei Tage lang
(PR | Foto: Symbolbild) „Womöglich wird kein Papierkorb mehr geleert, keine Toilette sauber gemacht, kein Fenster geputzt“, hieß es am Mittwoch von der IG Bau, die zum Streik aufgerufen hatte. Die Arbeitsniederlegung ist Teil einer bundesweiten 48-stündigen Warnstreikwelle in der Gebäudereinigung gewesen.
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Unter dem Motto "Aufstand der Unsichtbaren" haben sich die Teilnehmer mit weißen Masken auf der Domplatte positioniert. Sie sind am Mittwochmorgen in einem Demozug vom DGB-Haus am Hans-Böckler-Platz zum Kölner Dom gezogen.
Der Grund für die Demo und den Streik war die Kündigung des Rahmentarifvertrags durch die Arbeitgeber der Reinigungsbranche. Die Unternehmen würden den Versuch starten, den Lohn zu drücken. Und das bei denjenigen, die ohnehin auf jeden Euro achten müssten, so die IG Bau Köln. Kommende Woche Montag setzen die Tarifparteien ihre Verhandlungen fort.