
«Das Wetter stimmt, die Stimmung stimmt, die Leute haben Lust, wieder gemeinsam etwas zu erleben, was wir zwei Jahre lang nicht konnten - und da gibt es viel Nachholbedarf», sagte zum Beispiel der Kölner Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn. Allerdings musste der Rettungsdienst schon früh zunehmend zu stark betrunkenen und oft hilflosen Feiernden ausrücken.
Das Sicherheitskonzept von Stadt und Polizei scheint diesmal zu funktionieren. Das Zülpicher Viertel ist bis auf Weiteres weiter abgesperrt, heißt es von der Stadt. Festivalstimmung dagegen auf der Uni-Wiese: Die Ausweichfläche mit DJ und Getränken hat die erhoffte Entlastung für das Zülpicher Viertel gebracht. Auf der Luxemburger Straße sind viele Menschen unterwegs. Viele wollen noch auf die Uni-Wiese, andere gehen zurück in Richtung Barbarossaplatz. Die Polizei berichtet bislang nur von Ingewahrsamnahmen im einstelligen Bereich.
Polizeipräsident Falk Schnabel sagte jedoch, die Situation sei nicht vergleichbar mit dem 11.11. Beim Karnevalsauftakt im November war kritisiert worden, dass es an den Zugängen zu gefährlichem Gedränge gekommen sei.
Trotz mehr aufgestellter Toiletten hat es an Weiberfastnacht aber auch einige Wildpinkler gegeben. Im Zülpicher Viertel waren es 89, in der Altstadt 19. Sie alle erwartet ein Bußgeld in Höhe von bis zu 200 Euro zuzüglich Gebühren, heißt es von der Stadt.
Stand: 19:00 Uhr