
Bagatelle-Koch bekommt befristete Aufenthaltserlaubnis
(KU|Symbolbild) Das Schicksal von Habib, dem Koch der Bagatelle in der Südstadt, sorgt aktuell für Aufsehen: Er sei vor 10 Jahren aus Bangladesch nach Köln geflohen, arbeite seit Jahren als Koch und sei hervorragend integriert - saß aber zuletzt in Abschiebehaft, heißt es von der Bagatelle.
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Am Freitag teilte der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises mit, dass der Koch eine befristete Aufenthaltserlaubnis bekommen habe. Er war zuvor im Ausländeramt Siegburg festgenommen worden. Nach nochmaliger, intensiver Prüfung sei Habib aus der Abschiebehaft entlassen worden, schreibt der Landrat in seiner Mitteilung. Man gebe ihm noch ein letztes Mal die Chance, seinen Mitwirkungspflichten nachzukommen. Innerhalb der nächsten sechs Monate dürfe er einer Beschäftigung nachgehen, müsse aber einen Arbeitsvertrag vorlegen, heißt es. Außerdem verpflichte er sich, einen Pass zu beschaffen und fehlende Integrations-Voraussetzungen nachzuholen. Das Team der Bagatelle bezeichnete die drohende Abschiebung im Vorfeld als rechtswidrig und hatte eine Online-Petition gestartet, um sich dafür einzusetzen, dass ihr Koch in Deutschland bleiben darf.