
Barrierefreier Südbahnhof erst ab 2026
(PH|Symbolbild) Der Südbahnhof wird frühestens in vier Jahren barrierefrei. Davon geht die Bahn nach einer Gerichtsentscheidung aus. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte die Klage eines Grundstückseigentümers an der Zülpicher Straße abgewiesen. Der hat sich gegen die geplante Enteignung seines Grundstückes gewehrt. Der Anwalt des Eigentümers sagte auf Radio Köln Nachfrage, dass ein Ausbau des Bahnhofs gleichermaßen ohne Enteignung seines Grundstücks möglich ist.
Veröffentlicht: Sonntag, 06.03.2022 10:39
Die Bahn hatte dem Eigentümer das Grundstück nach eigener Aussage zu einem hohen Preis abkaufen wollen. Doch er habe mehr Geld gefordert sowie Alternativen aufgezeigt, wie der Ausbau des Bahnhofs auch ohne sein Grundstück möglich wäre. Daraufhin hat das Eisenbahnbundesamt weitere Schritte angeordnet. Der Eigentümer wolle noch die schriftlichen Urteilsgründe abwarten und dann entscheiden, ob er Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einlegt. Die Bahn geht davon aus, frühestens 2026 ein Zeitfenster zu bekommen, an dem sie die Strecke lang genug sperren kann, um den neuen Bahnhofszugang und Aufzüge bauen zu können.