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Bei Ford in Köln sind wieder viele Jobs in Gefahr
© Radio Köln
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Bei Ford in Köln sind wieder viele Jobs in Gefahr

(DD|Symbolbild) Die Freude über den Start der E-Autoproduktion bei Ford in Köln Anfang Juni hat nicht lange gehalten. Schon wieder sind in Niehl und Merkenich viele Jobs in Gefahr.

Veröffentlicht: Dienstag, 18.06.2024 11:07

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Bereits einen Tag nach Start der E-Autoproduktion habe das Management bekannt gegeben, dass der Standort Köln und alle anderen europäischen Standorte schlanker und effizienter werden müssten, sagt Betriebsrat Gruschka im Radio Köln Gespräch.

Er hat am Dienstagvormittag eine Betriebsversammlung angesetzt und dort die Belegschaft über die drohenden Stellenstreichungen informiert. Wie die konkret aussehen, ist noch unklar. Sie dürften aber alle Bereiche treffen – von Verwaltung, Marketing, Entwicklung und Vertrieb bis zum Service. Entsprechend groß sei die Verunsicherung bei der Belegschaft, sagt der Betriebsrat.

Demnach soll sich Ford auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Das sei: Autos entwickeln, bauen und verkaufen. In Köln gebe es jedoch auch die Komponentenfertigung und Dienstleistungsbereiche, wie etwa Ein- und Verkauf, Marketing, Gebäudeinstandsetzung und den Werkschutz. Aktuell arbeiten rund 13.000 Menschen bei Ford in Köln. 

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