
Bergungsaktion beendet: Hunderte Scooter wohl noch im Rhein
(PW|Archivbild) Das Kölner Rhein-Aufräum-Kommando K.R.A.K.E ist überzeugt, dass noch immer hunderte E-Scooter im Rhein liegen. Viele Teile des Flussufers hätten die E-Scooter-Betreibende überhaupt nicht abgesucht, auch um die Fahrrinne habe sich bisher niemand gekümmert, sagt Christian Stock von der K.R.A.K.E. Er ist enttäuscht, dass die gemeinsame Bergungsaktion einseitig beendet wurde.
„Wir dachten, das wäre eine nette Kooperation gewesen, wir waren in gutem Kontakt. Jetzt muss ich das von den Medien erfahren - Schade! Naja, aber seitens der Behörden der Stadt Köln kam aber auch relativ wenig und dass da jetzt der Deckel zugemacht wird… dagegen wehren wir uns und wir werden weitermachen. Wenn der Rheinpegel das nächste Mal niedrig ist, werden wir in die Fluten springen.“
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Die Plattform Shared Mobility hat in ihrem Abschlussbericht von 113 geborgenen E-Scootern berichtet. Die Bürgerinitiative vermutet weitere 300 bis 400 Fahrzeuge im Rhein. Sie befürchtet, dass ihre Akkus undicht werden und dann gefährliche Stoffe in den Rhein gelangen. Die Akkus der geborgenen E-Scooter seien alle dicht geblieben, sagt Shared Mobility.