
© CC0 Creative Commons-Lizenz
© CC0 Creative Commons-Lizenz
Berufsverbot bringt Kölner Friseursalons in „prekäre“ Lage
(SD|Foto:Archivbild) Durch die Verlängerung des Shutdowns herrscht in einigen Branchen nach wie vor ein Berufsverbot. Das betrifft neben der Gastronomie und Hotellerie in Köln vor allem auch Friseurinnen und Friseure.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 16:45
Anzeige
Bei vielen sei die Lage prekär, sagte der Präsident des Deutschen Friseurhandwerks Harald Esser im Radio Köln Interview:
„Das ist natürlich für die einzelnen Unternehmer schon echt kritisch. Ich befürchte eine ziemliche Insolvenzbeantragung und ich kann die Politik nur bitten, sich schnellstmöglich mit der Unterstützung der Friseurunternehmen zu beschäftigen. Denn ansonsten sehe ich für viele echt schwarz.“
Er habe die Hoffnung, dass die Friseursalons mit zu den Ersten gehören, die wieder aufmachen dürfen, wenn die Infektionszahlen dies zulassen, so Esser weiter. Das momentane Berufsverbot treibe währenddessen einige Friseurinnen und Friseure in die Schwarzarbeit, indem sie beispielsweise illegale Hausbesuche machten.
Anzeige