
Bezirksregierung kündigt mehr Transparenz an
(DD|Archivbild) Fünf Monate nach der Explosion mit mehreren Toten im Leverkusener Chempark hat die Kölner Bezirksregierung mehr Transparenz angekündigt.
Durch die Löscharbeiten waren große Mengen kontaminiertes Wasser angefallen. Die hatte Chempark-Betreiber Currenta über die Kläranlage in den Rhein geleitet. Nur so habe überhaupt ein Großteil der Gefahrenstoffe aufgefangen werden können, sagt Currenta.
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Das Vorgehen sei nachvollziehbar, sagt die Kölner Bezirksregierung. Die Einleitung von Sonderabfällen und Löschwasser in den Rhein habe demnach nicht zu einer schweren Belastung geführt. Gemeinsam mit dem Landes-Umweltamt habe es eine Kontrolle des Rheinwassers gegeben. Die gemessenen Werte seien dabei unter bestimmten Schwellenwerten geblieben, sagt eine Sprecherin der Bezirksregierung. Unsachgemäßer Umgang mit Chemieabfällen hatte im Juli zu einer Explosion mit sieben Toten und dutzenden Verletzten geführt. Davon geht die Bezirksregierung derzeit aus.