
Bilanz und Beratungsangebote nach Cannabis-Legalisierung
(PR|FW|Symbolbild) Die Cannabis-Teillegalisierung heute vor vier Monaten hinterlässt Spuren bei Zoll und Justiz. Am Amtsgericht mussten schätzungsweise 2.400 Verfahren überprüft werden, ob bereits verhängte Strafen wieder zurückgenommen werden müssen.
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Das bedeutet einen Mehraufwand von geschätzt vielen hundert Arbeitsstunden zusätzlich, so eine Sprecherin des Amtsgerichtes.
Auch der Zoll spüre die Folgen der Legalisierung, sagt Zollsprecher Jens Ahland. Viele Menschen, die zum Beispiel in Reisebussen aus den Niederlanden wieder zurück nach Deutschland kommen, seien der Meinung, sie könnten durch die neue Gesetzgebung Marihuana nach Deutschland mitbringen. Das sei aber nicht der Fall - deswegen müsse der Zoll dann Strafverfahren einleiten. Außerdem stelle man seit Monaten eine Zunahme des Schmuggels von Marihuana fest. Die Drogen kämen in Paketsendungen versteckt aus den USA, vor allem aus Kalifornien, nach Europa, und seien auf dem Weg nach Deutschland, in die Niederlande oder nach Großbritannien.
Das Thema Drogenkonsum ist auch bei uns in Köln ein Thema. Vor allem, wenn es Kinder und Jugendliche betrifft. Die Kölner Drogenhilfe bietet dazu das Seminar "Hilfe, mein Kind kifft" an, bei dem sich Eltern beraten lassen und austauschen können. Das Seminar findet am 13. August statt, hier findet ihr alle Infos.