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Blindgänger an der Uniklinik gefunden - Evakuierung erst Donnerstag
© Stadt Köln
Evakuierungsradius
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Blindgänger an der Uniklinik gefunden - Evakuierung erst Donnerstag

(PR) Am Donnerstag kommt eine große Evakuierungsaktion auf Köln zu. Auf dem Gelände der Universitätskliniken an der Gleueler Straße in Lindenthal wurde am Mittwoch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

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Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe. Der Blindgänger liegt in einer Tiefe von rund fünf Metern. Die Uniklinik muss teilweise geräumt werden, ebenso wie rund 5.800 Anwohner in Lindenthal. 

Schon heute Abend bereiten die Kölner Feuerwehr und die Universitätskliniken die Verlegung von Patienten innerhalb des Klinikgeländes und in externe Einrichtungen vor. Die ersten Transporte sollen nach derzeitiger Planung noch heute durchgeführt werden, die übrigen im Laufe des Donnerstags.

Deswegen schleppt das Ordnungsamt schon heute Abend Autos auf der Joseph-Stelzmann-Straße zwischen Bardenheuer Straße und Kerpener Straße ab, egal ob rechtmäßig geparkt oder nicht. Wer rechtmäßig geparkt habe, müsse auch nichts bezahlen, so das Ordnungsamt.  

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Evakuierung voraussichtlich am Donnerstagvormittag

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Die von der Evakuierung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich laut Stadt bereits jetzt darauf einstellen, am morgigen Donnerstag voraussichtlich im Lauf des Vormittages ihre Wohnungen verlassen zu müssen. Wann das genau sein wird, hinge vom Fortschritt der Krankentransporte ab.

Auch die Senioreneinrichtungen St. Anna an der Herder Straße und an der Franzstraße sind von der Evakuierung betroffen. Wann die im Evakuierungsbereich liegenden Schulen und Kindertagesstätten geschlossen und geräumt werden, steht ebenfalls jetzt noch nicht fest.

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Patienten werden gebeten Ersatztermine wahrzunehmen

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Die Uniklinik bittet alle Patienten, die für Donnerstag einen Termin an der Klinik haben, diesen nicht wahrzunehmen. Ab dem 25. Januar könnte nach einem Ersatztermin gefragt werden. Wegen der Evakuierungsmaßnahmen könnten ausschließlich Patienten behandelt werden, die bereits aufgenommen wurden. Alle ambulanten Einrichtungen sind am Donnerstag geschlossen. 500 Patienten der Uniklinik sind insgesamt betroffen. 

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