
Blindgänger in Rodenkirchen erfolgreich gesprengt
Köln stand am Dienstag wieder vor einer Blindgängerentschärfung: In Rodenkirchen ist am Montagnachmittag am Rodenkirchener Leinpfad, auf Höhe der Kirche Alt St. Maternus, eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Blindgänger hatte sowohl einen Front- als auch einen Heckaufschlagzünder.
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Dafür wurde ein Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern abgesperrt und evakuiert. Betroffen waren rund 3.000 Menschen. Das Ordnungsamt hat ab 9 Uhr mit den Vorbereitungen und dem Klingelrundgang begonnen. Im Evakuierungsbereich lagen unter anderem die Autobahn 4 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und Gremberg, der Rhein und eine Altenpflegeeinrichtung. Auch mehrere KVB-Buslinien waren betroffen, die Stadtbahnlinien 16 und 17 sind dagegen weiterfahren. Schlussendlich musste der Blindgänger auf einem unbewohnten Feld kontrolliert gesprengt werden. Gegen 19 Uhr war der Blindgänger gesprengt und die Restarbeiten konnten anlaufen. (ISc|SR|MH)
Alle Updates bekommt ihr hier im Radio Köln-Liveticker:
+++ 19:18 Uhr: Die Aufräumarbeiten laufen. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Ordnungsamt und Co. - und natürlich auch an alle geduldigen Rodenkirchener und Rodenkirchenerinnen!
+++ 19:07 Uhr: Der Blindgänger ist laut Stadt gesprengt und die Reste werden abtransportiert. Die Sperrung kann aber erst nach einer erneuten Kontrolle schrittweise aufgehoben werden.
+++ 19:01 Uhr: Laut unserem Reporter vor Ort ist der Blindgänger gesprengt.
+++ 18:45 Uhr: Die Freigabe zur Sprengung wurde erteilt.
+++ 18:39 Uhr: Das Loch für die Sprenungen ist laut Stadt gegraben. Insgesamt wird der Blindgänger bei der Sprengung mit 60 Tonnen Sand abgedeckt. Eine Drohen der Feuerwehr kontrolliert, dass sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden. Die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen ist vor Ort und stellt den Brandschutz sicher. Der Luftraum ist laut Stadt schon gesperrt. EIn Zeitpunkt für die Sprengung stehe aber noch nicht fest.
+++ 17:49 Uhr: Der Blindgänger ist laut der Stadt ohne Probleme zum neuen Ort transportiert worden. Die Sprengung soll auf unbewohnten Feldern stattfinden. Es gibt einen neuen Gefahrenradius von 500 Metern. Eine Karte gibt es hier. Wann genau die Sperrung stattfinden soll, ist noch nicht bekannt. Der alte Evakuierungsradius wurde jetzt aufgehoben. Die Menschen können wieder zurück in ihre Wohnungen. Für den Rücktransport der Bewohnenden der Senioreneinrichtung bleibt die Brückenstraße aber noch länger gesperrt.
+++ 17:33 Uhr: Laut unserem Reporter vor Ort wird die Sprengung wohl im Bereich der Uferstraße in Rodenkirchen stattfinden. Dort haben sich die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes versammelt. Außerdem kommen laut unserem Reporter mehrere LKW an, die Sand und auch den Blindgänger an den neuen Ort bringen.
+++ 16:00 Uhr: Die Sperrungen in Rodenkirchen bleiben bestehen. Es wird jetzt ein anderer Platz gesucht, an dem die Bombe kontrolliert gesprengt werden kann. Dazu muss ein neuer Evakuierungsbereich festgelegt und eine neue Evakuierung durchgeführt werden. Wie viele Menschen davon betroffen sind und wo der neue Bereich sein wird, ist noch nicht klar.
+++ 15:46 Uhr: Der Blindgänger kann nicht wie geplant entschärft werden: Einer der Zünder lässt sich nicht herausdrehen. Deshalb muss die Bombe kontrolliert gesprengt werden. Dafür wird der Blindgänger auf ein unbewohntes Ackergebiet gebracht. Während des Transports bleiben die Sperrungen rund um den Fundort bestehen. Die Sperrung der A4 wird dagegen aufgehoben.
+++ 15:00 Uhr: Die Freigabe zur Entschärfung ist erteilt.
+++ 14:20 Uhr: Die Sperrung des Luftraums ist ab 14.30 Uhr beantragt. Die Krankentransporte aus der Altenpflege-Einrichtung sind außerdem fast abgeschlossen. Sobald auch die übrigen notwendigen Sperrungen vollständig stehen, kann kurzfristig grünes Licht für die Entschärfung gegeben werden.
+++ 14:00 Uhr: Der zweite Klingeldurchgang ist beendet.
+++ 13:27 Uhr: Die Evakuierung der Altenpflege-Einrichtung läuft weiterhin. Auch nach der Entschärfung wird es dort noch Einschränkungen geben: Für die Rücktransporte der Bewohner bleibt die Brückenstraße zwischen Frankstraße und Maternusstraße für Autos und Fahrräder gesperrt.
+++ 13:24 Uhr: Laut Polizei kann der betroffene A4-Abschnitt voraussichtlich ab 14:30 Uhr gesperrt werden. Wann der Blindgänger entschärft werden kann, ist noch unklar. Außerdem könnte es bei der Entschärfung auch länger dauern als üblich: Der Blindgänger hat zwei Zünder, einer davon ist beschädigt.
+++ 13:09 Uhr: Unser Reporter sagt, die Vorbereitungen für die Sperrung der A4 laufen langsam an. Kleinere Zu- und Abfahrten werden jetzt also langsam gesperrt.
+++ 12:45 Uhr: Die beiden Personen, die sich zunächst geweigert hatten, den Evakuierungsbereich zu verlassen, sind inzwischen raus. Eine Person verließ ihre Wohnung nach mehrfachem Klopfen freiwillig. Zu einer weiteren Wohnung verschafften sich Einsatzkräfte über den Balkon Zutritt. Gegen beide Personen sollen Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
+++ 12:40 Uhr: Der zweite Klingeldurchgang hat begonnen.
+++ 12:30 Uhr: Aktuell verzögern zwei Personen die Evakuierung, da sie sich offenbar weigern, den Gefahrenbereich zu verlassen. Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr sind auf dem Weg.
+++ 12:07 Uhr: Laut unserem Reporter ist der erste Klingeldurchgang beendet.
+++ 11:38 Uhr: Bisher wurden zwölf Krankentransporte angemeldet. Dazu kommen die Transporte für die Bewohner des Caritas-Altenzentrums St. Maternus, über das wir weiter unten im Ticker schon berichtet haben.
+++ 11:00 Uhr: Folgende Straßen sind jetzt für den Auto, Rad- und Fußverkehr gesperrt:
- Links- und rechtsrheinisch an den Rampen für den Fuß- und Radverkehr auf die Rodenkirchener Brücke
- Militärringstraße/Heinrich-Lübke-Ufer
- Heinrich-Lübke-Ufer (kurz vor der Rodenkirchener Brücke)
- Rodenkirchener Leinpfad (westlich, kurz vor der Rodenkirchener Brücke)
- Weidenweg (rechtsrheinisch)
- Rodenkirchener Leinpfad (östlich, an der Rodenkirchener Riviera)
- Uferstraße (ungefähr Höhe Hausnummer 11)
- Im Park/Walther-Rathenau-Straße
- Hauptstraße/Walther-Rathenau-Straße/Gudrunstraße
- Nibelungenweg/Gudrunstraß
- Nibelungenweg (ungefähr Höhe Hausnummer 13/14)
- Schillingsrotter Straße (ungefähr Höhe Hausnummern 9/16)
- Maternusstraße (ungefähre Höhe Hausnummern 31/44)
- Brückenstraße/Maternusstraße/Ringstraße
- Brückenstraße (ungefähr Höhe Hausnummern 41/110)
- Frankstraße (ungefähr Höhe Überführung KVB-Gleise)
- Konrad-Adenauer-Straße/Frankstraße
Diese Haltestellen werden nicht mehr angefahren:
- Heinrich-Lübke-Ufer
- Frankstraße
- Maternusplatz
- Rathaus Rodenkirchen
+++ 10:45 Uhr: Im Evakuierungsgebiet liegt unter anderem das Caritas-Altenzentrum St. Maternus. Her müssen insgesamt 117 Bewohnende evakuiert werden. Das Altenzentrum selbst schreibt, dass einige von Angehörigen abgeholt oder mit Bussen in andere Caritas-Einrichtungen gebracht werden können, für den Großteil aber Krankentransporte benötigt werden. Das Altenzentrum musste auch schon einmal im August 2024 evakuiert werden.
+++ 9:50 Uhr: Auch die A4 liegt im Gefahrenbereich. Sie soll voraussichtlich erst kurz vor Beginn der Entschärfung gesperrt werden. Umfahrt den Bereich am besten weiträumig. Von der Sperrung sind außerdem die KVB-Buslinien 130, 131, 134 und 135 betroffen. Aktuell fahren die Busse noch durch den Gefahrenbereich, damit Personen mit der KVB den Evakuierungsbereich verlassen können. Die Stadtbahn-Linien 16 und 17 sind nicht betroffen.
+++ 9:12 Uhr: Der erste Klingeldurchgang hat begonnen.
+++ 7:56 Uhr: Die Vorbereitungen der Stadt für die Evakuierung und die Einrichtung der Sperrungen laufen. Anlaufstelle für betroffene Kölnerinnen und Kölner ist die Erzengel-Michael-Kirche in der Pfarrer-Te-Reh-Straße 7, 50999 Köln. Diese öffnet mit dem Beginn des ersten Klingelrundgangs, voraussichtlich gegen 9 Uhr. Die Kirche befindet sich auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven.
