Anzeige
Blindgänger in Meschenich gesprengt
© Stadt Köln
Der Evakuierungsradius beträgt 800 Meter.
Teilen:

Blindgänger in Meschenich gesprengt

Die kontrollierte Sprengung des Blindgängers in Meschenich ist am frühen Mittwochmorgen ohne größere Probleme über die Bühne gegangen. In einem Kieswerk war am Dienstagnachmittag die englische Bombe gefunden. Da der Langzeitzünder defekt war, war eine klassische Entschärfung unmöglich.

Veröffentlicht:

Anzeige

Es handelte sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg. Straßen rund um den Fundort wurden gesperrt und die Evakuierung von etwa 1000 Anwohnern in Meschenich musste organisiert werden. Evakuiert wurde in einem Radius von 500 Metern rund um den Fundort. Anlaufstelle für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner war die Europaschule in Zollstock, am Raderthalgürtel 3. Für die Sprengung war die Bombe zur Dämmung in ein 14 Meter tiefes Loch gelegt und mit Sand abgedeckt worden.

Anzeige

Unser Live-Ticker

Anzeige

+++ 00:38 Uhr: Alle Bewohnerinnen und Bewohner dürfen wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück, Straßensperrungen werden aufgehoben.

+++ 00:21 Uhr: Und es hat Rumms gemacht! Der Blindgänger in Meschenich ist gesprengt. Das teilte eine Stadtsprecherin mit. Und dann ging es doch schneller, als im Vorfeld befürchtet. Die beiden Klingeldurchgänge waren schnell abgeschlossen. Und bis auf ein paar Personen im Evakuierungsbereich scheint alles glatt gelaufen zu sein.

+++ 00:20 Uhr: Es geht jeden Moment los! Das ist die Aussage der Verantwortlichen am Fund- und Sprengort des Blindgängers.

+++ 23:55 Uhr: Das wird eng mit Dienstag. Wir werden wohl auch noch am frühen Mittwochmorgen warten. Immer wieder würden immer noch Menschen durch den Evakuierungsbereich laufen. Ansonsten seien alle Vorbereitungen getroffen und abgeschlossen, so eine Stadtsprecherin. In nächster Zeit könnte es also eine Freigabe zur Sprengung geben. Wir sind gespannt.

+++ 23:20 Uhr: Es tut sich was rund um den Fundort in Meschenich. Nach Angaben einer Stadtsprecherin wurde der zweite Klingeldurchgang beendet. Jetzt wird der Evakuierungsbereich kontrolliert, dass auch ja niemand mehr zurück in sein Haus oder seine Wohnung läuft. Ein Hubschrauber überwacht den Bereich jetzt aus der Luft. Aktuell befinden sich 120 Menschen in der Anlaufstelle in Zollstock. Wer im 800 Meter entfernten Radius wohnt, dem wird dringend empfohlen das Haus nicht zu verlassen.

+++ 23:05 Uhr: So langsam geht der Tag zu Ende. Es ist nicht mehr viel vom Dienstag übrig. Dennoch sind Kampfmittelbeseitigungsdienst, Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei weiter fleißig. Es gilt einen 5-Zentner-Blindgänger nicht nur unschädlich zu machen, die englische Bombe mit Langzeitzünder muss kontrolliert gesprengt werden.

+++ 22:35 Uhr: Eine genaue Uhrzeit, wann kontrolliert gesprengt werden kann, die kann man gerade nicht gesichert nennen. Natürlich hoffen alle, dass es so schnell wie möglich geht.

+++ 22:30 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt wird gerade von Feuerwehr und Polizei unterstützt.

+++ 22:25 Uhr: Der erste Klingeldurchgang nähert sich dem Ende. Der zweite würde sich dann anschließen. Wie es von einer Stadtsprecherin heißt, sind rund 80 Menschen in der Anlaufstelle. Es habe auch schon einige Krankentransporte gegeben.

+++ 22:15 Uhr: Wir stehen in Kontakt mit der Stadt Köln und informieren euch über alle neuen Infos zum Blindgänger und zur Sprengung.

+++ 22:00 Uhr: Die Stadt schätzt im Moment, dass es rund 1.000 Menschen sind, die Ihren Wohnungen verlassen müssen. Das liegt auch an der Verringerung des Radius. Zu Beginn der Maßnahmen waren die Experten noch von 800 Metern ausgegangen.

+++ 21:19 Es sieht laut Kölner Ordnungsamt so aus, als müssten nicht sehr viele Anwohnerinnen und Anwohner per Krankentransport aus der Gefahrenzone gebracht werden. Das könnte die gesamte Evakuierung etwas weniger langwierig machen.

+++ 21:05 Es gibt neue Infos von der Stadt Köln: Evakuiert wird in einem Radius von 500 Metern. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bittet aber alle Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von 800 Metern, in ihren Häusern zu bleiben, da bei der kontrollierten Sprengung Teile umher fliegen könnten

+++ 20:40 Uhr: Einen Zeitplan für die kontrollierte Sprengung gibt es noch nicht.

Anzeige
Anzeige
Anzeige