
Das hat Verkehrsdezernentin Blome dem Rechnungsprüfungsausschuss bestätigt. Seit diesem Sommer ist auch die letzte Anlage auf der Zoobrücke endgültig ausgefallen. Weil die Anlagen nicht mehr dem Stand der Technik entsprächen, will die Stadt sie durch neue Laseranlagen ersetzen. Doch das geht bisher nicht, weil es die nötige Stromversorgung für die Anlagen nicht gibt. Die alten Starenkästen sind batteriebetrieben.
In den vergangenen fast sechs Jahren hat es 274 Unfälle auf der Zoobrücke gegeben. Dabei sind nach Angaben der Polizei 243 Menschen verletzt und einer getötet worden. Keiner der Unfälle sei durch überhöhte Geschwindigkeit passiert. Sondern wegen zu wenig Abstand, Fehlern beim Spurwechsel und nicht angepasster Geschwindigkeit bei Stau.