
Der Skandal sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche habe „vielen Menschen unsäglichen Schaden zugefügt“ und das Vertrauen in die Kirche aufs Schwerste erschüttert, schreiben die hauptamtlichen Pastoral- und Gemeindereferenten. Sie fühlen sich zu wenig respektiert und wünschen sich mehr Verantwortung: Wir selbst machen zunehmend die Erfahrung, dass die Kirche von Köln unsere Erfahrungen und Kompetenzen nicht nutzt oder nutzen will, heißt in dem Brief.
Sie prangern auch an, dass die Kirche lebensfremd und rückwärtsorientiert sei: Die Bischöfe würden sich schwer damit tun, die gesellschaftlichen Veränderungen in unserer Zeit zu respektieren.
Kardinal Woelki will sich nach der scharfen Kritik nicht äußern. Das sagte das Bistum auf Radio Köln-Nachfrage.