
Bundespolitiker kritisiert Stadt im Hochhaus-Streit
(SR|Archivbild) Oberbürgermeisterin Reker soll den Hochhaus-Streit in Riehl zur Chefsache machen. Das fordert jetzt der Kölner Bundestagsabgeordnete Houben von der FDP. Hintergrund sind die Pläne der DEVK-Versicherung, in Riehl ein weiteres 40-stöckiges Hochhaus für Büroräume zu bauen. Doch die Stadt will das nicht.
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Karstadt sei weg, Amazon sei vergrault worden, der Einzelhandel habe nicht nur in der Innenstadt Probleme- auch die DEVK-Versicherung könnte es treffen, beklagt Reinhard Houben von der FDP-Bundestagsfraktion. Er macht sich laut eigener Aussage Sorgen um den Wirtschaftsstandort Köln. Reker solle sich kümmern, damit die Versicherung in Köln bleibe. Die Stadt sagt, die DEVK werde weiter in Köln einen Platz haben, allerdings sei ein 145 Meter hohes Haus an diesem Standort wenig sinnvoll, auch aus Gründen des Klimaschutzes.
Auch die SPD hat Kritik geäußert. Dazu Jörg van Geffen, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion:
„Die Sicht des Dezernenten für Planen und Bauen, Markus Greitemann, auf das Thema ist offensichtlich etwas eindimensional. Es handelt sich hier eben nicht nur um eine Frage der Stadtgestaltung und -planung. Hier geht es auch um die Sicherung des Kölner Wirtschaftsstandortes und Schutz vor Abwanderung tausender Arbeitsplätze. Mit der DEVK droht eine große Arbeitgeberin und gewichtige Gewerbesteuerzahlerin unserer Stadt ins Umland auszuweichen. Das dürfen wir nicht zulassen.“