
Der bundesweite Warntag ist eine gemeinsame Aktion von Bund und Ländern. Er soll ab jetzt jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt werden. Getestet werden dann alle vorhandenen Warnmittel. Dazu gehören:
- Sirenen (davon 136 in Köln)
- Warn-Apps (z.B. NINA, BIWAPP, KATWARN)
- Fernsehen und Hörfunk (u.a. Radio Köln)
- Internet (www.warnung.bund.de)
- Social Media Posts (v. a. Feuerwehr Köln auf Twitter und Facebook)
- Fahrgastinformationssysteme (KVB)
Die Probewarnungen haben zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema "Warnung" zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam zu machen.
Tipps für alle mit Haustieren
Hier ein paar Tipps, wie ihr eure Haustiere bei Probealarmen und anderen lauten Geräuschen beruhigen könnt:
Bei vielen Tieren können die lauten Sirenen verschiedene Stressreaktionen auslösen, manche laufen nervös herum, andere fangen vielleicht an zu zittern. Deswegen ist es am wichtigsten, dass ihr selber ruhig bleibt und eurem Haustier vermittelt: Kein Grund zur Panik!
Am besten lasst ihr Hund und Co. während des Alarms auch nicht alleine. Dann fühlen sie sich meistens schon viel sicherer. Helfen könnt ihr auch, indem ihr einfache Rückzugsmöglichkeiten bietet: Das kann zum Beispiel ein abgedunkelter, ruhiger Raum sein, oder (bei Vögeln) auch ein abgedeckter Käfig. Dadurch wird die Lautstärke der Sirenen etwas abgedämpft.
Gassi gehen oder die Katze nach draußen lassen solltet ihr innerhalb dieses Zeitraums besser nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss. Denn draußen sind die Sirenen natürlich viel lauter zu hören als in der Wohnung. Dasselbe gilt auch für Pferde, Schafe, Kühe und alle anderen Tiere, die ansonsten draußen stehen: Wenn’s geht, besser rein in den Stall bringen.