
CDU und FDP reagieren auf gestoppte Videoüberwachung
(GDM|Symbolbild) Die Kölner CDU bedauert die Gerichts-Entscheidung zur Abschaltung der Kameras am Breslauer Platz. Videoüberwachung bedeute Sicherheit und Schutz. Die FDP dagegen begrüßt das Verbot. Eingriffe in die Grundrechte müssten immer verhältnismäßig sein.
Veröffentlicht: Sonntag, 24.01.2021 10:06
Die Kölner FDP Fraktion sagt, eine Videoüberwachung mag zwar hilfreich und geeignet sein, um Straftaten zu verhindern oder aufzudecken. Der gravierende Eingriff in die Grundrechte müsse aber gut begründet sein. Die CDU sagt, die Polizei habe den Breslauer Platz für die Videoüberwachung ausgesucht, weil er ein Kriminalitäts-Hotspot gewesen sei. Daher könne man die Entscheidung des Gerichts nicht nachvollziehen. Das Kölner Verwaltungsgericht hatte Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Überwachung an dieser Stelle und dem Eilantrag eines Kölners zugestimmt.