
Corona-Auflagen erschweren Hausbesuche
(PW|Foto:Symbolbild) Die Corona-Krise stellt auch das Kölner Jugendamt vor große Herausforderungen. Rund 8.500 Familien werden aktuell laut Stadt durch den allgemeinen Sozialen Dienst oder den Gefährdungsmeldungs-Sofortdienst (GSD) betreut. Vor allem Hausbesuche in den Familien seien durch die Corona-Auflagen eine Herausforderung.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2020 16:55
Trotzdem, so Hans-Peter Völlmecke vom Jugendamt, sei es gelungen alle nötigen Hausbesuche durchzuführen und sich vom Wohl der Kinder zu überzeugen oder die Familie zu unterstützen. Dazu seien auch Videokonferenzen mit den Familien oder Treffen im Freien gemacht worden. Trotzdem würden sicher Kinder ungesehen bleiben, auf die die Behörden sonst ein Auge hätten. Die Zahl der Inobhutnahmen bei Kindeswohlgefährdung sei im letzten Monat um sechs Prozent gesunken. Das liege auch daran, dass Kitas und Schulen zu haben, da von dort normalerweise ein Großteil der Fälle gemeldet würde.